Weiter zum Inhalt
Kategoriesuche
20Dez

SKA Schienenlärm in Allermöhe, Neuallermöhe und Bergedorf-West

In Allermöhe, Neuallermöhe und Bergedorf-West wohnen über 25.000 Men-schen. Laut Lärmkartierung sind diejenigen, die nah an der Bahnstrecke Hamburg – Berlin liegen von gesundheitsschädigendem Schienenlärm mit Spitzenwerten Werten von über 75 db(A) betroffen. Leider sind die vorlie-genden Daten aus dem Jahr 2007. In der Zwischenzeit hat aber sowohl der Personenverkehr als auch der Güterverkehr via Schiene Richtung Osten stark zugenommen. Im Rahmen der Fortschreibung des Lärmaktionsplans (LAP) wurden bisher keine neuen Kartierungen zum Schienenlärm erstellt. Laut LAP erfolgt derzeit die Aktualisierung der Lärmkarten auf der Grundlage von Bezugsdaten aus dem Jahr 2010. Auch gibt der Lärmaktionsplan keine Auskunft darüber, ob es Maßnahmen zur Minderung des Lärms auf Höhe Allermöhe und Neuallermöhe.

Vor diesem Hintergrund frage ich den Senat:

Mehr lesen von der SKA Schienenlärm Neuallermöhe und Co

06Feb

AN Jetzt Maßnahmen zur Lärmminderung umsetzen

 Seit 2007 ist das Thema Lärmschutz in Hamburg verstärkt auf der Agenda. Zunächst wurden Lärmkartierungen erstellt, auf deren Basis ein Strategischer Lärmaktionsplan für ganz Hamburg entworfen und in den Bezirken durch Lärmforen weitere laute Gebiete mit Gegenmaßnahmen identifiziert wurden. Auslöser des Ganzen waren die Vorgaben der EU-Umgebungslärmrichtlinie, die erstmalig zum 18. Juni 2008 einen Aktionsplan einforderte, der alle fünf Jahre evaluiert werden soll. Im Juli 2013 steht der nächste Bericht an die EU an, sodass der Senat im Herbst den Entwurf des Lärm-aktionsplans Stufe 2 – 2012/2013 vorstellte.

Dieser Entwurf greift zum einen die strategischen Maßnahmen des ersten Lärmakti-onsplans auf, beinhaltet aber nun auch 16 konkrete Maßnahmen, die an den lautesten Straßen in Hamburg deutliche Lärmminderungen erzielen sollen. Hier muss aber ein-schränkend hervorgehoben werden, dass sich diese Maßnahmen im reinen Entwurfs-stadium befinden und es noch keine behördliche Verständigung über Durchführung oder gegebenenfalls eine Modifizierung der Maßnahmen gibt. Zudem handelt es sich allesamt um Pilotprojekte, die es auszuwerten gilt, bevor man weitere Maßnahmen angeht.

Im Vorfeld dieser Diskussion haben der Umweltausschuss und der Verkehrsaus-schuss eine Sachverständigenanhörung zum Thema Lärmminderungsmaßnahmen durchgeführt, auf der viele in anderen Städten erfolgreich erprobte Maßnahmen (wie Rückbau von mehrspurigen Straßen, Radweganlagen, Temporeduzierung, Parkraum-bewirtschaftung, intensive Kontrollen von Tempolimits) vorgestellt wurden. Vieles da-von findet sich auch in dem Entwurf des Lärmaktionsplans Stufe 2 – 2012/2013, so-dass sich der Projektcharakter eigentlich erübrigt.

Zudem ist es nicht hinnehmbar, dass die Maßnahmen noch ohne ordentliche Zeit- und Kostenkalkulation im Raum stehen. So wird diesen Plänen die Ernsthaftigkeit genom-men, und die Realisierung erscheint sehr fraglich.

Ein genauer Blick in die einzelnen Projekte offenbart, dass hier oft nicht richtig zu Ende gedacht wurde und es sich nur um ein Minimum des Möglichen handelt. So sind beispielsweise die Maßnahmen für Eimsbüttel und Harburg zwar sehr begrüßenswert, könnten aber mit anderer Schwerpunktsetzung schneller beziehungsweise für mehr Anwohnende zu einer Lärmentlastung führen.

Die reine Veröffentlichung des Lärmaktionsplans Stufe 2 – 2012/2013 reicht daher nicht aus, um das Lärmproblem in Hamburg bereits 2013 anzugehen und mit wirksa-men Methoden zu schmälern. Hier muss mit konkreten, einfach umzusetzenden An-ordnungen dem grenzwertüberschreitenden Lärm begegnet werden.

 

Die Bürgerschaft möge daher beschließen:

 

04Feb

Antrag Jetzt Maßnahmen zur Lärmminderung umsetzen

Seit 2007 ist das Thema Lärmschutz in Hamburg verstärkt auf der Agenda. Zunächst wurden Lärmkartierungen erstellt, auf deren Basis ein Strategischer Lärmaktionsplan für ganz Hamburg entworfen und in den Bezirken durch Lärmforen weitere laute Gebiete mit Gegenmaßnahmen identifiziert wurden. Auslöser des Ganzen waren die Vorgaben der EU-Umgebungslärmrichtlinie, die erstmalig zum 18. Juni 2008 einen Aktionsplan einforderte, der alle fünf Jahre evaluiert werden soll. Im Juli 2013 steht der nächste Bericht an die EU an, so dass der Senat im Herbst den Entwurf des Lärmaktionsplans Stufe 2 – 2012/2013 vorstellte.

Dieser Entwurf greift zum einen die strategischen Maßnahmen des ersten Lärmaktionsplans auf, beinhaltet aber nun auch 15 konkrete Maßnahmen, die an den lautesten Straßen in Hamburg deutliche Lärmminderungen erzielen sollen. Hier muss aber einschränkend hervorgehoben werden, dass sich diese Maßnahmen im reinen Entwurfsstadium befinden und es noch keine behördliche Verständigung über Durchführung oder gegebenenfalls eine Modifizierung der Maßnahmen gibt. Zudem handelt es sich allesamt um Pilotprojekte, die es auszuwerten gilt, bevor man weitere Maßnahmen angeht.

Im Vorfeld dieser Diskussion haben der Umweltausschuss und der Verkehrsausschuss eine Sachverständigenanhörung zum Thema Lärmminderungsmaßnahmen durchgeführt, auf der viele in anderen Städten erfolgreich erprobte Maßnahmen (wie Rückbau von mehrspurigen Straßen, Radweg-Anlagen, Temporeduzierung, Parkraumbewirtschaftung, intensive Kontrollen von Tempolimits) vorgestellt wurden. Vieles davon findet sich auch in dem Entwurf des Lärmaktionsplans Stufe 2 – 2012/2013, so dass sich der Projektcharakter eigentlich erübrigt.

Zudem ist es nicht hinnehmbar, dass die Maßnahmen noch ohne ordentliche Zeit- und Kostenkalkulation im Raum stehen. So wird diesen Plänen die Ernsthaftigkeit genommen, und die Realisierung erscheint sehr fraglich.

Ein genauer Blick in die einzelnen Projekte offenbart, dass hier oft nicht richtig zu Ende gedacht wurde und es sich nur um ein Minimum des Möglichen handelt. So sind beispielsweise die Maßnahmen für Eimsbüttel und Harburg zwar sehr begrüßenswert, könnten aber mit anderer Schwerpunktsetzung schneller bzw. für mehr Anwohnende zu einer Lärmentlastung führen.

Die reine Veröffentlichung des Lärmaktionsplans Stufe 2 – 2012/2013 reicht daher nicht aus, um das Lärmproblem in Hamburg bereits 2013 anzugehen und mit wirksamen Methoden zu schmälern. Hier muss mit konkreten, einfach umzusetzenden Anordnungen dem grenzwertüberschreitenden Lärm begegnet werden.

Die Bürgerschaft möge daher beschließen:

weiterlesen »

30Jan

AN Lärmschutz in Wilhelmburg erst nehmen

 Die Verlagerung der Wilhelmsburger Reichsstraße erregt seit Jahren die Gemüter. Gegner und Befürworter streiten sich um die Sinnhaftigkeit des Projekts, sämtliche mit der Verlagerung befasste Senate, egal welcher Couleur, hielten beziehungsweise hal-ten an der Entscheidung fest. Maßgeblicher Grund für diesen weitreichenden Schritt war die Lärmsituation in Wilhelmsburg, die die alte Straße schafft. An der Wilhelms-burger Reichsstraße überschreiten die gemessenen Lärmpegel regelmäßig die emp-fohlenen Werte und reichen in stark gesundheitsgefährdende Bereiche. Da die Straße zudem baufällig und unsicher ist und eine stark einschneidende Wirkung hat, ist es sinnvoll, die Straße an die Bahntrasse zu legen und so den Stadtteil Wilhelmsburg aufzuwerten und insbesondere der Verlärmung entgegenzutreten.

Damit die Situation vor Ort sich so gestaltet, dass auch die Wilhelmsburger und Wil-helmsburgerinnen sowie die Menschen der angrenzenden Stadtteile sich mit dem Vorschlag anfreunden können und ihre Interessen angemessen berücksichtigt wer-den, wurde ein Beratungsgremium eingerichtet. Dieses Gremium setzt sich aus vielen Gruppierungen, Vereinen und Parteien aus Wilhelmsburg zusammen und umfasst sowohl Kritiker als auch Befürworter des Verkehrsprojekts. Unterstützt wurden die Sitzungen vom Verkehrsexperten Prof. Dr. Hermann Knoflacher.

Im Ergebnis hat das Beratungsgremium eine umfassende Stellungnahme zur Plan-feststellung der Verlagerung der Wilhelmsburger Reichsstraße verfasst, in der es auch viele Beschlüsse gab, die einstimmig gefasst wurden.

Viele der einstimmigen Beschlüsse zielten auf die Verbesserung des Lärmschutzes oder sehen erweiterten Prüfungsbedarf. Unterstützung bekommt das Beratungsgre-mium von der Bezirksversammlung Mitte, welche sich einstimmig dafür entschieden hat, die Vorschläge, die den Bezirk Mitte betreffen, prüfen zu lassen. Leider war die zuständige Fachbehörde beziehungsweise der Senat bisher nicht in der Lage, sich zu der Stellungnahme zu äußern.

 

Die Bürgerschaft möge daher beschließen:

 

Valides XHTML & CSS. Realisiert mit Wordpress und dem Blum-O-Matic -Theme von kre8tiv.
69 Datenbankanfragen in 0,493 Sekunden · Anmelden