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10Sep

PM: Radfahren an der Alster

Pressemitteilung der Bürgerschaftsfraktion

„Eigene Radspuren statt neue Verkehrsschilder“

Heute debattiert die Bürgerschaft die Radverkehrsplanung an der Alster. Die Grünen hatten einen echten Rundkurs um die Außenalster gefordert. Der Senat will diese Idee leider nur als Minimallösung umsetzen und feiert sich für den großen Wurf. Die Grünen fordern, dass der Radverkehr rund um die Alster Vorfahrt und eigene Spuren bekommt. Dies würde die Situation auf den viel befahrenen Wegen dort deutlich verbessern.

Dr. Till Steffen, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion, erklärt dazu: „Wir brauchen an der Alster gute Radrouten und eine deutliche Trennung des Radverkehrs von den Fußgängern. Die beste Lösung sind eigene Spuren, auf denen man zügig fahren und auch mal überholen kann. Das würde gerade Pendlerinnen und Pendler auf den viel befahrenen Strecken die Fahrt deutlich erleichtern. Eigene Spuren bedeuten, dass keine ausparkenden oder abbiegenden Autos den Weg versperren dürfen.

Die Planungen der SPD sind leider nur eine Minimalversion von dem, was die Grünen bereits 2011 gefordert hatten. Es ist zwar lobenswert, dass die SPD die Idee überhaupt aufgenommen hat, allerdings reichen Fahrradstraßen an dieser Strecke nicht aus. Wir brauchen um die ganze Alster herum eine bessere Führung der Radrouten – nicht nur in den kleinen, sondern auch entlang der stark befahrenen Straßen. Hier muss der Senat jetzt nacharbeiten und mehr tun als ein paar neue Schilder mit Fahrradsymbol aufzustellen.

Den Antrag der CDU lehnen wir ab, weil dieser jeder fortschrittlichen Radverkehrsplanung widerspricht. Die Straßen an den Ufern der Außenalster sind für den Verkehrsfluss in Hamburg von geringer Bedeutung – das hat die jahrelange Sperrung vor dem US-Konsulat bewiesen. Ein Ausbau der Fuß- und Radwege entspricht dem Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger und verbessert die Lebensqualität im Herzen der Stadt.“

Verfasst am 10.09.2014 um 13:22 Uhr von .
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